Projekte

Meer Wasser Urlaub
Das Meer

Wasser ist Leben.

Was weckt mehr unserer Sehnsucht, als ein Blick auf das Meer?

Seit 1997 fotografiere ich Wasser.

Wasser in seiner Schönheit.

Brillianz.

Frische.

Ästhetik.

Ruhe.

Dynamik.

Luminanz.

Belebung.

Irritation.

 

Diese Fotoreihe habe ich schon an vielen Orten ausgestellt.

Wasser bedeutet alles für uns. 

Um das Wasser werden Kriege geführt.

Wasser ist stark.

Wenn ich das Wasser fotografiere steige ich aus

in eine Ebene der Meditation. Kontemplation. 

 

 


Lichtkunst Fotokunst
SAS Lichtkunst

Wasser und Licht
Eine Aufforderung zum Tanz

Geschwindigkeit zeichnet unsere Welt aus, überbordend und voller Anforderungen an uns. Durch diese Reizflut haben wir uns daran gewöhnt, die Welt weitgehend chiffreartig wahrzunehmen – eine Notwendigkeit, um den Alltag im Griff zu haben.

Damit haben wir nicht nur unser Handeln und unsere Gedanken sondern auch unsere Sinne dem nahezu alleinigen Fokus der Nützlichkeit unterstellt.

Durch ihre Arbeiten befreit die Hannoveraner Fotografin Iris Klöpper die Sinne und damit auch die Gedanken und das Handeln. Ihr Mittel ist die stille Irritation, ihr Thema sind die Elemente: Wasser und Licht. Ihr Medium ist die Fotografie, von der wir gewohnt sind, dass sie unsere Welt ganz real abbildet.

Was fotografiert ist, ist real. Es ist keine Erfindung. Es ist eine Findung: ungewohnt und doch existent. Transformiert durch die Zutaten des Lichts und der Bewegung fängt sie das Element Wasser ein – eine Schwebung, die den Betrachter innehalten lässt.

Gerade die Reduktion, der Verzicht auf das Spektakuläre, setzt die Sinne frei, dieses nicht Gedachte als Achtsamkeit im Augenblick in allen Nuancen wahr zu nehmen.

Es ist die gleiche Fährte, die Iris Klöpper auch in ihren fotografischen Lichtgemälden wählt. Hier verwebt sie ihren freien Blick auf das, was sie umgibt mit inneren Bewegungsimpulsen, die die Statik und Deutbarkeit auflösen.

Wer die Bewegung von der Geschwindigkeit befreit, erfährt den Tanz der Materie jenseits der Nützlichkeiten – und kann mitspielen.

Dr. Annette Roggatz 2012